Marlin de Haan

Teller im Topf (3)

am
13.-15. November 2026
FWT Köln

Dauer: ca. 60 Minuten
Sprachen: Deutsch, Englisch und Persisch
Übertitel: in allen drei Sprachen
DGS am 13. November: Die deutsch- und englischsprachigen Teile werden in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.

Am Anfang stand die Lücke. Eher zufällig stieß Marlin de Haan in Düsseldorf auf die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus und damit auf die Schicksale von Millionen Menschen, die am Ende des zweiten Weltkriegs aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa in die verbliebenen deutschen Gebiete flohen oder vertrieben wurden. Gemeinsam mit ihrem Team recherchierte die darstellende und bildende Künstlerin zu zurückgelassenen Lebensmittelpunkten, neuen und alten Heimaten, Ritualen und Relikten, Erinnerungen und Leerstellen. Wie viel Loslassen braucht das Ankommen?
Teller im Topf wurde bereits in zwei verschiedenen Versionen vor Ort in der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus gezeigt. Das dabei entstandene Archiv aus Text, Medienkunst und persönlichen Geschichten wird nun in einer dritten Version in Zusammenarbeit mit der Performerin Faezeh Mojahedtalab auf der Bühne des FWT aufgefächert, sortiert und bearbeitet.
Mit der Erlebnisgeneration von Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkrieges verschwindet auch die direkte Erinnerung. Wieviel wissen wir voneinander? Und wie kann ein multiperspektivisches Erinnern einer Gesellschaft aussehen?

Künstlerische Leitung: Marlin de Haan, Performance/künstlerische Zusammenarbeit: Faezeh Mojahedtalab, Bild-, Licht-, Klanggestaltung: Roman Jungblut, Moosmonolog: Helen Brecht, Dramaturgie: Cornelius Schaper, Dramaturgische Beratung/Outside Eye: Hossein Maleki, Kostüm: Kora Hamm, Produktionsleitung: Sophie Wickel, Finanzmanagement: Katrin Wiesemann, Mitarbeit Technik/Bühne: hørmie, Übertitel: Nooshin Seifi, DGS-Dolmetschung: Sarah Verena Bockers

Eine Produktion von Marlin de Haan in Koproduktion mit dem FWT: Köln
Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Teller im Topf

Bild: Roman Jungblut (erstellt mit KI)

Marlin de Haan

ENSEMBLE

8. + 9. Mai 2026, 20:00 Uhr

Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

ENSEMBLE ist ein radikal offenes Theaterprojekt von Marlin de Haan und ihrem Team. Zwei Monate lang wohnte die Künstlerin und Regisseurin im Hochhauskomplex in der Mülheimer Innenstadt (Iduna-Hochhäuser), um für ihr Projekt ein Theaterensemble zu finden.

Bei Fahrstuhlgesprächen, der Spazier-Gruppe und Stadtteiltreffen vor ihrer Haustür zum Beispiel, versuchte Marlin de Haan ihre Nachbar*innen in den Iduna-Hochhäusern und der Umgebung besser kennenzulernen. Wer sind diese und wo sind ihre Treffpunkte? Was macht deren Gemeinschaft im Hochhauskomplex aus? Teilen sie und Marlin de Haan vielleicht mehr miteinander als die gleiche Nachbarschaft und dieselben täglichen Wege?

Auch bei Plakat-Malaktionen, mit Straßenmusik oder im Plüsch-Maskottchen Kostüm, sprachen die Künstlerin und ihr Team Bürger*innen in der Mülheimer Innenstadt an, um sie als Publikum und Mitstreiter*innen für dieses Projekt zu gewinnen. In ihrer Hochhaus-Wohnung und später auf der Bühne im Ringlokschuppen Ruhr, übte sich Marlin de Haan als Gastgeberin und öffnete die Räume als Treffpunkt für Interessierte und die Nachbarschaft. Hier konnten private, künstlerische und öffentliche Anliegen ausgetauscht werden.

Wer mitmachen wollte war herzlich eingeladen, teilzunehmen – auch kurzfristig – egal was jede einzelne Person mit einbringen mochte. ENSEMBLE ist eine künstlerische Arbeit zwischen privater Wohnung, öffentlichem Raum und Bühne mit radikal offener Herangehensweise.
Die Aufführungen im Ringlokschuppen Ruhr erzählten als künstlerisches Format vom Leben im Hochhaus-Komplex in der Mülheimer Innenstadt, den Erlebnissen und Erkenntnissen während des Projektzeitraums, den Begegnungen und der Zusammenarbeit mit den Nachbar*innen. Ein Info-Abend mit Band, Getränken, Video-Clips, persönlichen Beiträgen und für Theater ungewohnten Situationen.

Künstlerische Leitung / Regie, Raum: Marlin de Haan; Moderation / Musik / Performance: Marcus Zilz; Live-Musik / Performance: Victor Gelling, Jonas Gerlach, Maxime von Koblinski; Kostümbild / Performance: Kora Hamm; Ensemble: Christabel Commodore, Veysel Gürler, Jens Husmann-Driessen, Patrycja Jedrzejewski, Bernd H. Schulz, Lorena Aleysa Vulovski; Dramaturgie: Cornelius Schaper; Filmdokumentation: Ioanna Langowski, Rapha Heinisch; Fotodokumentation: Tobias Sitko, Bozica Babic; Kommunikationsdesign / Mitarbeit Raum: Klara Kron; Mitarbeit Projektorganisation: Tobias Sitko; Technische Projektleitung: Pascal Gehrke; Beratung Community-Arbeit: Lisa Zehetner; Finanzmanagement: Katrin Wiesemann

Produktion: Marlin de Haan, Koproduktion: Ringlokschuppen Ruhr; ENSEMBLE wird gefördert durch: Fonds Soziokultur, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Fotos © Frau Babic

Foto © Tobias Sitko

Marlin de Haan

Teller im Topf

am
29. + 31.01.2026
06. + 07.02.2026
jeweils um 14:00 und 16:00 Uhr.
Startpunkt: Foyer FFT Düsseldorf

Wie viel Loslassen braucht das Ankommen? Was macht eine diverse Gesellschaft aus? Um diesen Fragen gemeinsam auf den Grund zu gehen, gründete die darstellende und bildende Künstlerin Marlin de Haan mit ihrem Team ein Labor für einen generationenübergreifenden Austausch. In der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, die nach dem Zweiten Weltkrieg für die Betroffenen von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlungen in Mittel-, Ost-, und Südosteuropa gegründet wurde, tauschten sich die Teilnehmenden aus: über persönliche und weitergegebene Erfahrungen, zurückgelassene Lebensmittelpunkte, neue und alte Heimaten, Rituale und Relikte, Erinnerungen und Erinnerungslücken. Hierher wird das Publikum bei Teller im Topf nun eingeladen – zu einem inszenierten Parcours zwischen Roadmovie und Performance.

Künstlerische Leitung: Marlin de Haan
Text: Helen Brecht
Performance: Marina Fervenza dos Santos
Bild-, Licht-, Klanggestaltung: Roman Jungblut
Kostüm: Yazan Abo Hassoun
Dramaturgie: Cornelius Schaper
Finanzmanagement: Katrin Wiesemann
Probenorganisation: Christian Minwegen
Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit: studio flitzi
Videodokumentation: Kristina Kadagies
Mitarbeit Technik: hørmie

Vielen Dank für die Mitarbeit: Norbert Brosat, Ulrich Friske, Joachim Geisler, Bettina-Luise Hermanowski, Dorothea König, Dagmar Sörgel sowie Christof Baiersdorf, Ursula Baiersdorf, Claudia Bohm

Produktion: Marlin de Haan. Koproduktion: FFT Düsseldorf. Kooperation: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Fotos © Frau Babic

Im Januar 2025 gab es eine erste Arbeitsphase zu:

Teller im Topf

Am 25. Januar 2025, jeweils um 14.00/15.00/16.00 Uhr, zeigten wir das Zwischenergebnis bei einer öffentlichen Probe in der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus.

von und mit

Performance: Nizar Ebrahim, Marina Fervenza, Rebecca de Toro; Künstlerische Leitung, Regie, Raum: Marlin de Haan; Text: Helen Brecht; Klang- und Lichtgestaltung: Roman Jungblut; Kostüm: Bee Hartmann; Dramaturgie: Cornelius Schaper; Outside Eye: Esther Siddiquie, Marat Trusov; Mitarbeit Projektorganisation: Christian Minwegen; Mitarbeit Produktion: Mathilda Wörner; Finanzmanagement: Katrin Wiesemann

Die Recherchephase wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Spitzenförderung.

Fotos © Frau Babic

Neuigkeiten:

Wir freuen uns sehr über die
Spitzenförderung Theater 2026 – 2028
des Landes NRW.

Auszug aus der Jurybegründungen zur Auswahl der spitzengeförderten Gruppen:

Marlin de Haan
Marlin de Haan gehört zu den herausragenden Stimmen der freien darstellenden Künste NRWs. Ihre immer wieder überraschenden Formate entstehen im Austausch mit besonderen Orten und Communities, ihr ästhetischer Ansatz überzeugt, ist mutig und scheut nicht den radikalen Selbstversuch. Mit ihren Arbeiten analysiert und beobachtet sie gesellschaftspolitischen Wandel und nimmt Erinnerungskultur in den Blick.
Ihre bemerkenswerten Projekte tragen zur Sichtbarkeit der Freien Szene NRW im In- und Ausland bei. Die NRW-Spitzenförderung ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung dieser besonderen künstlerischen Handschrift.

Marlin de Haan

zeigt im Rahmen der Ausstellung
Urbane Künste Ruhr
Zwischen Erfinden und Erfassen.
Suchbewegungen im Duisburger Innenhafen.
22. August bis 05. Oktober 2025
die Arbeit „Practising Apocalypse„
mit Johanna Schmalöer, Robert Schulz, Ella Olivia Bender Semerci, Luca Schüssler und Yurika S. Yamamoto
am 23. + 24.8. und 03.-05.10.2025
jeweils von 14-17 Uhr.

Weitere Infos unter: https://www.urbanekuensteruhr.de/ausstellung/erfinden

Booklet zur Ausstellung: https://www.urbanekuensteruhr.de/publikationen/erfinden

Für „Practising Apocalypse“ beschäftigte sich Marlin de Haan mit dem Belegungsversuch im Dortmunder Sonnenbunker im Juni 1964: 144 Freiwillige probten, begleitet von Ärzt:innen, Betreuer:innen und Journalist:innen, sechs Tage lang im ABC-sicher aufgerüsteten Weltkriegsbunker die Versorgung sowie die physiologischen und sozialen Reaktionen im Fall eines Atomwaffenangriffs. Der von der Presse begleitete Aufenthalt glich einem gemeinsamen Abenteuer, der Auszug einem Volksfest, welches auf eine Demonstration von Atomkraft-Gegner:innen bzw. Friedensaktionist:innen traf. Das Experiment blieb einmalig, löste aber eine große Neugier über die Verhaltensweisen der Proband*innen aus und befeuerte damals die mediale Debatte über die Schutzmaßnahmen im Falle eines Atomkriegs. Presseberichte, Zeitzeug:innen-Interviews und die medizinische und psychologische Auswertung des Belegungsversuchs legen Szenarien der Selbst- und Fremdinszenierung, des Feierns und Ausgeliefertseins, von Langeweile und Banalität offen, die in Text und Bewegung von fünf Performer:innen als Chor umgesetzt werden. Im Rahmen der Ausstellung „Zwischen Erfinden und Erfassen“ (Urbane Künste Ruhr 2025) bespielte dieser Chor zwischen architektonischen Prestige-Objekten, gescheiterten Bauvorhaben, Ausgrabungsstätten, Wohnhäusern, Kirchen und Kulturinstitutionen sowie in Interaktion mit Passant:innen den öffentlichen Raum im Duisburger Innenhafen.

Fotos © Frau Babic

Marlin de Haan

We can’t seem to find a reason to stay quiet*

Edition 2

15.+16. März
16-18 Uhr

Treffpunkt: Neanderstrasse 16, Düsseldorf-Flingern

mit: Saskia Rudat, Morgan Nardi, Tanja Kodlin, Esther Siddiquie, Lena Visser

Künstlerische Leitung: Marlin de Haan; Komposition/Sound: Isabella Forster; Dramaturgie: Cornelius Schaper; Projektorganisation: Christian Minwegen; Techn. Projektleitung: Gero Köster; Finanzmanagement: Katrin Wiesemann

gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Kein Vorverkauf, nur Abendkasse.

*Ela Minus: megapunk, auf: acts of rebellion, Domino 2020

Fotos © Frau Babic

Marlin de Haan

K.I.T.C.H.E.N. (Edition Köln)

3.+4. und 8.-10. Mai 2025

Freies Werkstatt Theater Köln
im Rahmen von
Focus on: Zeitgenossenschaft – Common Struggles

mit: Hendrik Hebben, Marlene Helling, Josephine Kalies, Marius Ledwig, Robert Schulz

Produktion: Marlin de Haan; Koproduktion: Freies Werkstatt Theater Köln; gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Kulturamt Düsseldorf

Fotos © Frau Babic

Marlin de Haan/Ayşe Draz

panorama radio (Edition Chemnitz)

Autofahrt in temporärer Gemeinschaft

23.-25. Mai
06.-08. Juni

jeweils um 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr.

Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas
Chemnitz 2025.

Treffpunkt:  Garagen-Campus, Zwickauer Str. 164, 09116 Chemnitz.

https://www.instagram.com/panorama.radio.chemnitz/

Publikum und Autoeigentümer:innen sind zu einer gemeinsamen Spritztour eingeladen: Eine Gemeinschaft auf Zeit auf dem Weg durch den Stadtraum von Chemnitz. Requisiten werden gereicht, Gespräche geführt, einander zugehört, widersprochen oder zugestimmt, miteinander Zeit verbracht. „panorama radio“ spielt mit den Mitteln des Theaters und der Performance, von Radio, Rauminstallation und Intervention. Das Geschehen im Inneren des Autos interagiert mit dem Draußen. Wie lassen sich Gemeinschaft und Öffentlichkeit herstellen und wofür?

„panorama radio“ wurde bereits in Istanbul, Bonn und Düsseldorf gezeigt. Für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 wird das Projekt in einer neuen Edition gezeigt.

https://chemnitz2025.de/panorama-radio-edition-chemnitz/

Ein Projekt im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Düsseldorf. Unterstützt von Garagen-Campus, Chemnitz; Produktion: Marlin de Haan

Künstlerische Leitung: Ayşe Draz & Marlin de Haan; Sprecherin: Beate Düber; Sound: Banu Ҫiҫek Tülü; Ausstattung: Charlotte Pistorius; Kuration: Jeannette Brabenetz; Künstlerische Produktionsleitung: Fabian Thüroff; Finanzmanagement: Katrin Wiesemann; Pressearbeit: Larissa Plath; Grafikdesign: Ulaş Uğur

Betriebsgelaende #11 (Radiosendung mit Ayşe Draz und Marlin de Haan über das Projekt): https://hearthis.at/pi-radio/2025-05-22-18-00-radio-woltersdorf-drawing-radio-betriebsgelaende-11-72/

Fotos © Fabian Thüroff

Marlin de Haan

K.I.T.C.H.E.N.

im CITY OF GOLD (Edition 4)

08.-20. Oktober
täglich 16-21 Uhr
Altenessener Straße 77, 45141 Essen

Über den Jahreswechsel 2021/22 dokumentierte die darstellende und bildende Künstlerin Marlin de Haan den Auszug der drei Tänzer:innen Kati, Marius und Robert aus der gemeinsamen Wohnung in Essen-Süd. In ihrer WG-Küche entstanden damals persönliche Einzelinterviews, Gruppeninterviews und bewusst mitgeschnittene Momente aus ihrem Zusammenleben. Für eine nicht anwesende Öffentlichkeit sprachen die drei Mitbewohner:innen mit de Haan über die vergangenen Phasen ihrer WG, ihre Zukunft, Hoffnungen sowie Erwartungen. Ihre Gespräche kreisen dabei stets um die gemeinsame Küche als Fixpunkt ihrer Wohnung.
Die Autorin Helen Brecht widmete den drei Tänzer:innen Texte, der Soundspezialist Marcus Zilz bearbeitete die Tonaufnahmen. Marlene, Hendrik und Josie vertraten Kati, Marius und Robert an den verschiedenen Orten, an denen das Projekt samt Original-Kücheneinrichtung bisher gezeigt wurde: Auf der Bühne, in einer Privatwohnung und im Kunstmuseum.

Inzwischen sind seit der Auflösung der WG mehr als zwei Jahre vergangen: Zeit für einen Realitätscheck und Grund genug, alle Beteiligten und Gäst:innen im CITY OF GOLD noch einmal zusammenzubringen. In den Relikten der aufbewahrten, ehemaligen WG-Küche.

K.I.T.C.H.E.N. im CITY OF GOLD ist eine begehbare Rauminstallation, Reenactment und Happening. Besucher:innen sind herzlich eingeladen, dazuzukommen und dabeizubleiben. Infos zu den täglich wechselnden Aktionen gibt es vor Ort und Online.

Telegram: https://t.me/MarlindeHaan

Von und mit: Hendrik Hebben, Marlene Helling, Josephine Kalies, Marius Ledwig, Kati Masami Menze, Robert Schulz und Gäst:innen

Künstlerische Leitung: Marlin de Haan; Text: Helen Brecht; Sound: Marcus Zilz; Zusammenarbeit Raum: Christian Theiß; Projektorganisation: Christian Minwegen; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Larissa Plath; Produktion: Marlin de Haan; gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (Spitzenförderung Theater), Kulturamt der Stadt Düsseldorf (Konzeptförderung); CITY OF GOLD wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Essen und die Vonovia SE

Fotos © Marlin de Haan

We can‘t seem to find a reason to stay quiet* 

9. + 10. Februar 2024, 19-22 Uhr

Bilker Bunker, Düsseldorf

Bunker sind Safe Spaces und sollen vor der vermeintlichen Apokalypse bewahren. Sub-, Club- und Technokultur haben sie zu Orten der Gemeinschaft und der Kultur umgenutzt. Diese Verwandlung durchlebte ebenfalls der Bilker Bunker. Der wurde vor Kurzem zu einem Kunst- und Wohnort umgebaut als solcher wiedereröffnet: inklusive Bar, Showrooms, Multifunktionsräumen und Fahrradgarage. Innerhalb dieser monumentalen Betonwände befassen sich Marlin de Haan & Team mit Dynamik und Fluidität, Dichte und Durchlässigkeit, Noise und Stille, dem Verhältnis von Innen und Außen.

Die Düsseldorfer Künstlerin Marlin de Haan arbeitet an der Schnittstelle der darstellenden und bildenden Kunst. In Zusammenarbeit mit ihrem Team beschäftigt sie sich mit den sozialen Strukturen der Sub- und Clubkultur. Ihre Arbeiten zeigt sie an besonderen Orten, im Stadt- oder Kunstraum, und setzt dafür ihre charakteristischen, künstlerischen Mittel ein: Ein Zusammenspiel von Text, Raum und Performance in Interaktion mit den Besucher:innen. Im alten Weltkriegsbunker an der Aachener Straße entwerfen Marlin de Haan & Team einen begehbaren Raum zwischen Club und Refugium, Happening und Installation, Backstage und Bühne. Das Publikum ist eingeladen den Besuch in den Ausstellungsräumen mit einem Aufenthalt in der Bar zu unterbrechen und wiederzukommen.

mit: Jordan Gigout, Tanja Kodlin, Morgan Nardi, Saskia Rudat, Lena Visser

Künstlerische Leitung: Marlin de Haan; Dramaturgie: Cornelius Schaper; Komposition/Sound: Isabella Forster; Kostüm: Bee Hartmann; Maske: Kathrin Bernegger; Technische Projektleitung: Gero Köster; Finanzen: Isabel Schwarzer; Projektassistenz: Pia Heldmann

*Ela Minus: megapunk, auf: acts of rebellion, Domino 2020

Produktion: Marlin de Haan; Gefördert vom: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturamt der Stadt Düsseldorf; Dank an: FREIRAUM, kollaborativer Konzeptions- und Arbeitsort für die Künste und Wissenschaften.

Videodokumentation: https://youtu.be/2FG-NZW-KaY?si=2Ii7QDTrXEs7P1mb

Review: https://metropolism.com/nl/feature/2024-2025-year-in-review-part-1/

 

Über den Arbeitsprozess:

In mehreren Arbeitsphasen und an unterschiedlichen Orten beschäftigen wir uns mit den sozialen Strukturen der Club- und Subkultur. Uns interessieren räumliche Gegebenheiten, in denen generationenübergreifend andere Facetten vom Beisammensein und andere Identitäten erprobt werden können, fernab von gesellschaftlichen Normvorstellungen und bewusst getrennt vom Alltag. Ein (zeitlich) begrenzter Aufenthalt in einer alternativen „Welt“. Was bedeutet es, eine authentische Form des Selbst zu finden und Platz für die eigene Identität zu erkämpfen und einzunehmen? Anhand unterschiedlicher Erzählebenen über verschiedene, künstlerische Mittel und dem installierten Raum, inszenieren wir eine für unsere Arbeit charakteristische Körper-Sound-Raum Anordnung, welche die Zuschauer:innen mit einbezieht.

Fotos © Frau Babic

Arbeitsphase 2:

Mai 2023 im FREIRAUM, kollaborativer Konzeptions- und Arbeitsort für die Künste und Wissenschaften, betrieben durch die Ben J. Riepe Kompanie. Mit: Hendrik Hebben, Pauli Nafer, Lena Visser; Dramaturgie: Cornelius Schaper; Mitarbeit Projektorganisation: Alina Rohde; Finanzen: Isabel Schwarzer; Kommunikation: Laura Jil Beyer

gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Rahmen der Spitzenförderung.

Arbeitsphase 1:

BuschLab 2022, 28.11. – 11.12.2022 im ProjektRaumKunst Busch 8 e.V., Nettetal

Fotos © Frau Babic

BuschLab 2022

28.11. – 11.12.2022

im ProjektRaumKunst Busch 8 e.V., Nettetal

www.projektraumkunst.de/ausstellungen

Mit: Kati Masami Menze, Enis Turan, Lena Visser, Cornelius Schaper, Marlin de Haan

im Rahmen einer Tiny Residency

gefördert durch „Raus ins Land“ des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Fotos © Frau Babic

endurance

Hörstück, Arbeitsstand 11 Minuten

Wir zeigen erste Ausschnitte davon beim Kölner Kongress

3.+4. März 2023

Helen Brecht: Text | künstlerische Leitung
Marlin de Haan: Produktion | künstlerische Leitung
Elnaz Seyedi: Musik, Ausschnitte aus »dazwischen als statischer Sonderfall« (2022), Livemitschnitt vom 28.08.22, Ensemble New Babylon.
Hanna Werth: Stimme
Friedemann Dupelius: Tongestaltung

www.klmmr.org/endurance

Foto © Roman Jungblut

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Das Buch „Mischpoke. Familienangelegenheiten“

von Alexandra Wehrmann

www.mischpoke-online.com

u.a. mit einem Beitrag von mir.

Das ist Spitze!

2022 – 2028

Die Arbeiten von Marlin de Haan werden mehrjährig durch die „Spitzenförderung“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und die „Konzeptförderung“ des Kulturamts der Stadt Düsseldorf gefördert.
Wir freuen uns sehr.

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Landeshauptstadt Düsseldorf Kulturamt

UNRWARTET experimentell – die Regisseurin Marlin de Haan

https://www.youtube.com/watch?v=GlPG1nNff_g

Kommunikationsplattform und Archiv der Projekte von
Marlin de Haan und ihren Kollaborateur:innen:

www.klmmr.org

Marlin de Haan arbeitet seit Sommer 2024 im Gemeinschaftsbüro „Kompliz:innen – Büro für Produktion, Dramaturgie und Performative Kunst“.

www.komplizinnen.space